Mein erstes Interview

Was war ich aufgeregt: ich würde zum ersten Mal öffentlich über meine Zwangsstörung sprechen… Dabei fing alles damit an, dass die liebe Marion mich gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte, an ihrer Alltagsheld:innen Reihe teilzunehmen. Das war irgendwann im Sommer und ich hatte mein Gesicht noch nicht gezeigt. Also fragte ich sie, ob es OK sei, wenn ich anonym und nur schriftlich dabei sein könnte. Bevor der Fragebogen veröffentlicht werden sollte, hat mich Marion dann nochmal gefragt, ob ich nicht evtl. doch ein Interview mit ihr aufnehmen würde, da ich ja nun mittlerweile ein Foto von mir online gestellt hatte. Meine erste Reaktion war – will ich das wirklich? Und dann dachte ich mir, das traust du dich jetzt… und naja, hier ist das Ergebnis:

https://www.instagram.com/tv/CV8J6xZlYHD/?utm_source=ig_web_copy_link

Und ja, man merkt mir wirklich an, wie sehr ich aufgeregt war. Ich sag nur: „(ganz) genau“ *nickemehrfachmitdemKopf* Und wer mich nicht so gut kennt, könnte glauben, das laute Lachen käme auch von der Aufregung. Aber dem ist nicht so. Das ist ein Teil von mir. An dem ich hart gearbeitet habe. Das bleibt und zwar genau so!

P.S. Liebe Marion, auch hier nochmal herzlichen Dank, dass du mir und meinem Herzensthema, dem Entstigmatisieren von Zwangsstörungen, den Raum gegeben hast!

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